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Kostelní Nr. 163

Lokalisierung:
Kostelní Nr. 163

Objektbeschreibung:
Das dreistöckige Gebäude situiert im Hang stammt aus dem Jahre 1892. Die Stirnseite nach dem Entwurf von Draxler aus Wien. Sein Bau knüpft an das Gebäude Náměstí Nr. 6 an.

Bauhistorische Entwicklung:
Das Haus, das an dieser Stelle ursprünglich stand, gehörte vor dem Jahre 1566 dem Schneider Šebestián Pundner, den die Schusterfrau Apolena Bartlová ablöste. Nach der Reihe von näher unbekannten Besitzern zog ins Haus im Jahre 1612 Ondřej Schuesslkorb ein und vier Jahre später der Weber Petr Paumhauer. In den Jahren 1621 - 1630 wohnte hier Jindřich Göcz und danach folgte Magdalena Schifflingerová. Seit dem Jahre 1653 war ein deutscher Lehrer, Bartoloměj Václav Rott, der Hausbesitzer. Im Jahre 1664 treffen wir hier den Schuster Jiří Schöbl, nach dem das Haus bis zum Jahre 1678 Marie Millerová, früher Schöblová, führte. Im Jahre 1710 erwarb das Haus von Vít Höfferle der Fleischer Filip Hoyss, dessen Familie hier bis zum Jahre 1737 lebte. Auch der weitere Hausbesitzer, Jan Bárta, war Fleischer. In den Jahren 1748 - 1770 treffen wir uns hier mit dem Mälzer František Matza und weiter auch mit dem Weber Jan Pinsker. Seit dem Jahre 1786 bewohnte das Haus František Potz und im Jahre 1806 übernahm es sein Sohn František. In den Jahren 1820 - 1828 wurde der Schneider Jan Franz und danach Alois Fink der Hausbesitzer.

Gegenwärtige Nutzung:
Künstlerische Hauptschule, Bezirksbüros von ODA und KDÚ-ČSL, ZDECO GmbH., K - Centrum, WC, Junák Č. Krumlov