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Sportgeschichte in der Region Český Krumlov

Die Anfänge der organisierten Körpererziehung in der Region Český Krumlov finden wir in den 90er Jahren des 19. Jahrhunderts. Aus den existierenden Unterlagen, Aussagen und Notizen der Augenzeugen kann man eine bunte Mosaik, welche die Intensität des Sportlebens in der entsprechenden Periode dokumentiert, schaffen.

Momentaufnahme von einer Begegnung der I. b Klasse, über den liegenden Gegenspieler dringt der Stürmer Werner durch Am Anfang haben sich die tschechischen Bewohner in den Bürgervereinen wie Čtenářská beseda, Matice školská oder Národní jednota pošumavská vereinigt. Vor allem die jungen Leute haben eine Sportorganisation vermißt. Der Hauptorganisator der Vorbereitungsarbeiten wurde Herr Pečenka, Buchhalter der Krumauer Sparkasse, der gemeinsam mit einigen Schwärmern am 8. 3. 1893 in Český Krumlov die Turnvereinigung Sokol gegründet hat. Der erste Obmann dieser Vereinigung wurde der örtliche Kaufmann Herr Josef Procházka. Die Mittel der Turnvereinigung waren sehr bescheiden und das ganze Leben der Vereinigung verlief im Objekt des heutigen Hotels Růže, Sokol durfte nach außen nicht auftreten. Die erste öffentliche Vorstellung von Sokol in den Straßen der Stadt fand erst am 1. Mai 1919 statt.

In den ersten Jahren der Tschechoslowakischen Republik entstanden in Český Krumlov und Zlatá Koruna die Arbeiterturnvereinigungen (DTJ). Die tschechischen Bürger haben sich auch im deutschen Arbeiter-Turn- und Sportverein (ATUS) und in der Vereinigung der proletarischen Körpererziehung (JPT), die sich in Přísečná konstituiert hat, organisiert.

Im Jahre 1924 entstand in Český Krumlov die Deutsche Arbeiterturnvereinigung, die bis 1938 arbeitete; sie hatte rund 300 Mitglieder und betrieb Basketball, Volleyball und Handball, aber auch die Vorstellungen des Laientheaters.

Weitere sportlich orientierte Organisation wurde der Klub der tschechischen Touristen (KČT), dessen örtliche Abteilung im Vergleich zum Inland spät gegründet wurde, erst am 12. Mai 1920. Die einzelnen Zirkel spezialisierten sich auf verschiedene Tätigkeiten (Markierung, Propagation, Ski- und Wandertouristik usw.). Zur Entwicklung der Touristik hat die Abteilung auch mit dem Betreiben der Herbergen beigetragen. Für ihre Mitglieder und auch für die Öffentlichkeit organisierte sie verschiedene gesellschaftliche und Kulturaktionen.

Ehemalige Spieler der II. Liga (1981-82), Foto anlässlich der sechzig Jahre des Fußballspieles in Český Krumlov Am Anfang 1921 wurde die Vereinigung des tschechoslowakischen Adlers (Orel) gegründet, deren erster Obmann der Ratsherr Jan Jakeš wurde. Die Tätigkeit von Adler wurde im Jahre 1938 beendet und in der Region Český Krumlov wurde sie nicht mehr erneuert. Außer dem Körperturnen hat sich Orel auch der Sport- (Athletik, Tischtennis) und der Kultur- und Bildungstätigkeit gewidmet. Die Mitglieder der Vereinigung haben den ersten Versuch gemacht, den Winterrettungsdienst auf dem Berg Kleť zu schaffen und haben die Theatervorstellungen auf eigener Bühne veranstaltet. Die Vereinigung wurde der Bestandteil des II. Bezirkes des südböhmischen Adlergaus von Jan Valerián Jirsík. Dieser Bezirk vereinigte noch die Vereinigungen in Křemže, Brloh und Dubné.

In der 2. Hälfte der 20er Jahre begann man im Bezirk den Volleyball dank JUDr. Schwarcinger in Křemže zu spielen und dieses Spiel hat sich in Český Krumlov und in weitere Orte im Bezirk verbreitet. Die Mitglieder des ersten Volleyballzirkles in Český Krumlov wurden in der Turnvereinigung Sokol organisiert. Den ersten bedeutenden Erfolg hat die örtliche Mannschaft am 12. September 1937 erzielt, als sie das traditionellen Septemberturnier in Český Krumlov unter Teilnahme der bisher besten Mannschaften von Südböhmen gewonnen hat.

Und wie hat sich die Sporttätigkeit in der Region Kaplice entwickelt ?

Am Anfang der tschechischen Körpererziehung in Kaplice steht der 6. Januar des Jahres 1922, als die Turnvereinigung Sokol gegründet wurde. Die Sporttätigkeit existierte in dieser Region schon vor der Gründung von Sokol, aber es handelte sich vor allem um die deutschen nationalistischen Organisationen in Kaplice, Vyšší Brod, Benešov nad Černou und Horní Dvořiště. Die ersten Turner waren die Gründer von Sokol und deren Kinder, die Soldaten der örtlichen Garnison und die jungen Leute aus den tschechischen Dörfern in der Umgebung. Der eigene dramatische Zirkel hat dabei geholfen, das Geld für die Tätigkeit zu gewinnen. Die Turnvereinigung hat die Grundstücke im Kataster der Gemeinde Blansko gekauft und hat hier einen Sommerturnplatz aufgebaut, wo man die Geräte- und Bodenübungen, Athletik gemacht hat, und es entstand hier auch der organisierte Volleyball. Im Jahre 1937 drang Sokol Kaplice in den Gauwettbewerb vor. In die Vorkriegsjahre gehört auch das Entstehen der Tennisabteilung und des deutschen Fußballklubs. Die Basis des Tennis haben in Kaplice die Soldaten des 1. Infanterieregimentes von Jan Hus gelegt. Das bedeutende Zentrum der Körpererziehung wurde die naheliegende Gemeinde Netřebice.

Im Juli 1945 beginnt seine Tätigkeit die Turnvereinigung Sokol und der Sportklub Kaplice, welcher Fußball, Athletik, Tischtennis, Eishockey und Radfahrsport betrieben hat.

Nach dem Jahre 1953 entstanden weitere freiwillige Sportorganisationen, die sich im Jahre 1956 in die Turnvereinigung Slavoj, später Spartak Kaplice, vereinigt haben.

Über die Körpererziehung in Loučovice und Umgebung in der Vorkriegszeit haben wir keine glaubwürdigen Erkentnisse.

Stütze der I-Liga-Mannschaft im Federballspiel Jan Doucha Aber im Jahre 1945, im Laufe der Besiedlung des Grenzgebietes, hat sich auch hier schrittweise das Sportleben gebildet. Im Jahre 1946 wurde der Sportklub Loučovice gegründet, der sich an dem Fußball orientierte. Die Grundkörperertüchtigung wurde in TJ Sokol Loučovice betrieben. Die weiteren Zweige entstanden dank der Angestellten der Papierfabrik Vltavský mlýn Loučovice, die sich vor allem für das Tischtennis und den Volleyball interessierten. In den Jahren 1953 - 57 wurde das neue Sportareal gebaut (Fußballplatz mit Kabinen und Duschen, athletische Rennbahn, 2 Plätze für Volleyball). Im Jahre 1963 wurde der Bau der Doppelkegelbahn beendet. In diesem Zweig haben die Sportler von TJ Vltavan Loučovice die größten Sporterfolge erzielt.

In Malonty waren die Anfänge der Sportorganisation in der Nachkriegszeit mühsam. Es dauerte ein paar Jahre, bis sich die örtlichen Verhältnisse nach der Besiedlung stabilisiert haben. Die ersten Pioniere des Sports wurden die jungen Genossen der Grenzwache des Korps der nationalen Sicherheit, welche die Fußballgemeinschaft gegründet haben. Nach ihrem Fortgang ist die Gemeinschaft verschwunden und über die organisierte Körpererziehung können wir erst im Dezember 1960 sprechen, wann die Turnvereinigung Hraničář Malonty mit der Fußballgemeinschaft der Männer und der Schüler gegründet wurde. Einige Jahre arbeitete auch die Tischtennisgemeinschaft und im Jahre 1967 begann seine Tätigkeit die Volleyballgemeinschaft. Eine kurze Zeit arbeitete in Bělá auch die Reitergemeinschaft und im Jahre 1969 entstand die Basketballgemeinschaft. Viele Organisatoren der Sporttätigkeit waren die Lehrer aus der örtlichen Grundschule (Havelec, Majer, Románková).

Die lange Tradition hat die Körpererziehung in der Region Křemže. Schon am 12. Januar 1913 fand die gründende Vollversammlung der Turnvereinigung Sokol Křemže statt. In der Periode der beiden Weltkriege war die Sporttätigkeit sehr begrenzt. Inzwischen aber, am 12. August 1927, wurde feierlich die neugebaute Sokolturnhalle in Křemže geöffnet. Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Sporttätigkeit im vollen Umfang betrieben. Sie erfaßte die Grundkörpervorbereitung, Athletik, Fahrradsport, Schwimmen, Aufenthalt in der Natur und Volleyball. Zur Propagation der örtlichen Körpererziehung haben die Sokoltage und Sportakademien beigetragen, die vom Jahre 1951 an regelmäßig veranstaltet wurden. Im Jahre 1952 haben sich die Turnvereinbarungen in Křemže und Holubov für zwei Jahre unter dem Namen Závodní sokolská jednota Podkleťan Holubov-Křemže vereinigt. Nach der Trennung dieser zwei Vereine entstanden in Křemže neue Sportzweige, wie Touristik, Tennis, Eishockey, Volleyball, Orientierungslauf und Bergrettungsdienst.

Nestor des südböhmischen Federballspiels Herr Jiří Frendl Gleichzeitig wie in Český Krumlov wurde hier die Gemeinschaft für Federball gegründet. Dieser Sport mit Jiří Frendl, MUDr. Václav Koudelka und weiteren im Vordergrund, hat zur Gründung der weiteren Gemeinschaften in Vyšší Brod, Zlatá Koruna, Besednice, Kaplice, Chvalšiny und Loučovice inspiriert. In der Gegenwart gehört dieser Sport zu den erfolgreichsten im Bezirk.

Man darf auch die Anfänge der Körperertüchtigung in Velešín nicht vergessen, die mit der Gründung der Turnvereinigung Sokol im Jahre 1909 verbunden sind. Nach der Erklärung der selbstständigen Tschechoslowakei wurde die Tätigkeit von Sokol wieder mit großem Verlust der Mitglieder betrieben, weil hier die Abteilung des Tschechoslowakischen Adlers und der Arbeiterturnverein gegründet wurden. Am 25. Juli 1940 wurde der Fußballklub mit dem Namen JIKOV Velešín gegründet. Im Jahre 1948 wurde die neue Turnvereinigung unter dem Namen Dobrovolná sportovní organizace Spartak (Freiwillige Sportorganisation Spartak) gegründet. In den Jahren 1950 - 1959 wurde das Sportstadion und weitere Sporteinrichtungen gebaut, welche die Voraussetzungen für die Entwicklung der weiteren Sportzweige, wie die Grundkörperertüchtigung, Touristik, Tennis, Volleyball, Basketball, Judo, Schach, gebildet hat. Man hat auch den Namen auf TJ Jihostroj Velešín geändert.

Über die organisierte Körperertüchtigung in den Vorkriegsjahren in Větřní hat man nur wenige Erkentnisse. Nach dem Jahre 1945 fand die Sitzung statt, die den Ausschuß der Turnvereinigung Sokol gewählt hat, als Nebenstelle von TJ Sokol Český Krumlov. Die Mitglieder haben sich dem Turnen in der Turnhalle gewidmet, aber auch der Touristik, den Wassersporten und dem Schilaufen. Außer Sokol hat auch der Sportklub der Südböhmischen Papierfabrik seine Tätigkeit eröffnet, der vor allem die Interessenten um den Fußball vereinigt hat. Nach der Vereinigung im Jahre 1948 unter dem Namen Tatran Větřní wurde es möglich, in anderen Gemeinschaften Sport zu treiben, wie Eishockey, Volleyball, Tennis, Tischtennis und Touristik. Im Jahre 1959 wurde der Aufbau des Sportareals beendet.

Stütze des B-Teams SK Koalko Josef Haláček Es ist angebracht, an die Anfänge einiger Sportarten, die in der Region Český Krumlov lange Tradition haben, zu erinnern.

FUßBALL

Der erste tschechische Fußballklub wurde von den jungen Schwärmern in Domoradice gegründet. Von diesen Anfängen zeugen nur wenige erhaltene Materialien. Wahrscheinlich im Jahre 1932 wurde der tschechische Klub auch in Český Krumlov unter dem Namen SK Český Krumlov gegründet und er spielte auf dem deutschen Spielplatz in Rozsyp. Im Jahre 1935 wurde der eigene Sportplatz gegenüber dem Bahnhof erbaut. In den Nachkriegsjahren wurde die Belebung von Fußball im Jahre 1948 registriert, aber mit vielen Organisationshindernissen. Nach dem Entstehen von ČSTV im Jahre 1957 hat sich die Situation beruhigt und es wurden die Voraussetzungen für die weitere Entwicklung des Fußballs geschaffen. Die Leistung ist gestiegen und den größten Erfolg erreichte der Krumauer Fußball in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts.

BASKETBALL

Der Pionier von Basketball in der Stadt wurde Jaroslav Šiktanc, der im Jahre 1954 die Gemeinschaft Dynamo gegründet hat, die später in TJ Slavoj eingegliedert wurde. Die gründenden Mitglieder, Männer und Frauen, spielten ursprünglich Volleyball und für das Spiel haben sich den geräumlichen Saal der Winterreitschule gemietet. Nach dem Erlöschen der Frauengemeinschaft widmete sich die Gemeinschaft den Männern und den Jugendlichen. Der Leistungsgipfel haben die Männer im Jahre 1976 erreicht, als sie in die II. Liga vorgingen.

SCHLITTEN

Trotz den nicht sehr günstigen Wetterbedingungen hat sich in Südböhmen der Schlittensport verbreitet. Unter dem Hügel Křížová hora (Kreuzberg) wurde die zweite Schlittenstrecke in der Region mit Beleuchtung, Aufzug und gemauerten Garderoben erbaut. Gleichzeitig mit dem Bau der Strecke wurde die Schlittengemeinschaft in Český Krumlov gegründet. Eine der ersten Rennerinnen und Schiedsrichter wurde Mirka Turková, Arbeiterin von OV ČSTV. Die größten Sportaktivitäten der Schlittensportler wurden in den 60er Jahren verzeichnet. Schrittweise aber wurden die Renner und Organisatoren immer weniger und zur Zeit existieren weder die Gemeinschaft noch die Schlittenstrecke.

JACHTSPORT

Eine feste Position in der Sporttradition in der Region haben die Wassersporte. Nach dem Erbauen der Talsperre Lipno wurden günstige Bedingungen für die Entwicklung von Jachtsport geschaffen. Ungefähr ab 1963 begannen auf dem Stausee die Meister- und Pokalwettbewerbe der verschiedenen Klassen. Die Organisatoren, außer dem Bezirk, haben gewechselt, es waren vor allem die Gemeinschaften aus České Budějovice, Prag oder Neratovice. Der Kreisverein von Jachtsport hat sich bemüht, auf dem Lipno-Stausee ein Hinterland zu schaffen. So entstand im Jahre 1971 die Jachtsportgemeinschaft TJ Černá v Pošumaví.

Herr Karel Smetana hat zwölf Organisatoren der neuen Gemeinschaft vereinigt, aus deren nur zwei örtliche Organisatoren waren. Im Jahre 1973 begann der Ausbau der Bootshalle und im August war sie schon unter Dach. In dieser Periode fand in Černá v Pošumaví der Kreis- und Staatswettbewerb in Jachtsport statt. Und August 1973 wurde zu einem wirklichen Fest. In Černá v Pošumaví fand zum erstenmal die europäische Meisterschaft statt. Im Jahre 1974 wurde die Gemeinschaft der Schüler konstituiert, die ausgezeichnete Sportergebnisse erzielt hat. Weitere und andere internationale Wettbewerbe haben auf dem Lipno-Stausee "internationales Wasser" geschaffen, wo schon die Sportler aus Polen, Ungarn, Schweden, Frankreich, Österreich, Deutschland, aus der Schweiz, aus Belgien usw. teilgenommen haben. Man muß nur bemerken, daß die Mitglieder der Gemeinschaft zu den ersten Propagatoren von Windsurfing gehören. Die Hauptaufgabe der heutigen Tage ist die Finanzmittel für die Rekonstruktion und Bau der Bootshalle mit den Spitzenparametern für die Veranstaltung der Spitzenweltrennen im Jachtsport zu beschaffen.

Die Silbernen von der EM der Juniore Istambul 97, Brüder Turek, F. Brožová, H. Milisová, der zweite links oben President EBU T. Berg WASSERSLALOM

Diese kurze Übersicht der Anfänge des Sports in der Region Český Krumlov kann man nicht anders beenden, als mit der Erinnerung an die berühmteste Sportlerin aller Zeiten in unserem Bezirk, an die verdiente Meisterin des Sports Ludmila Polesná, Mitglied von TJ Lipno. Auf den inländischen Meisterschaften hat sie nahezu hundert Medaillen gewonnen, davon 36 goldenen, als tschechoslowakische Repräsentantin hat sie an acht Weltmeisterschaften teilgenommen, wo sie 6 goldene, 9 silberne und 4 Bronzemedaillen gewonnen hat. Zu ihren schönsten Sporterlebnissen gehörte die X. Weltmeisterschaft in Lipno, wo sie von den Journalisten nach den Rennen zur "Königin von Čertovy proudy" gekrönt wurde.

Diese kurze Übersicht der Anfänge des Sports in der Region Český Krumlov hat nicht alle Ereignisse erfaßt, weil irgenwo keine Dokumente erhalten blieben und keine Erinnerungen der Augeunzeugen oder der Gründer zur Verfügung stehen.

Man muß aber sagen, daß der Sport in dieser Region seine Tradition und Erfolge hat. Von den Anfängen bis zu den heutigen Tagen entwickelt er sich ständig, es entstehen neue Sportzweige, einige erlöschen, nach den örtlichen Bedingungen und Interessen. In der organisierten Körperertüchtigung kam es sehr oft zu den Änderungen der Benennungen TJ, SK, auch die Organisationsstruktur hat sich geändert bis zur heutigen Form, die auch nicht endgültig wird.

Weitere Informationen :
Geschichte der Touristik in der Region Český Krumlov

(jbr)